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  1. Top | #1
    Foren-Lobbyist Avatar von paulelmar
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    Google schreibt regelmäßige Android-Sicherheitsupdates vor



    Hallo Community!

    Dass Google ein Problem mit der Verteilung von Sicherheitspatches für Android hat, ist ja allgemein bekannt. Wobei die Aussage nicht ganz richtig ist, denn Google hat die Probleme nur indirekt. Verantwortlich für verspätete und/oder komplett fehlende Sicherheitsupdates sind nämlich die Hersteller mit ihren jeweiligen individuellen Anpassungen und Anforderungen (das wissen wir BlackBerry-Nutzer ja leider zur Genüge).

    Google hatte bislang jedoch keine Mittel, um die säumigen Hersteller zu entsprechenden Updates zu zwingen. Daher sieht das Thema Sicherheit bei Android wie ein Flickenteppich aus. Hersteller, egal ob groß oder klein, ignorieren das Thema, wenn ihre Geräte altern oder deren Abverkauf abnimmt.

    Bislang gab und gibt es zwei bekannte Versuche von Google, dem Thema entgegenzusteuern: Mit Android Enterprise Recommended (an dem auch BlackBerry Mobile mit dem KEYone, dem Motion, dem KEY2 und dem KEY2LE angeschlossen ist), verpflichten sich die Hersteller, dass für einen Zeitraum von mindestens drei Jahren die monatlichen Sicherheitsupdates innerhalb von 90 Tagen nach der Veröffentlichung von Google den Nutzern angeboten werden müssen.

    Daneben gibt es das Android ONE-Programm (also Android in seiner reinsten Form), das die monatlichen Sicherheitsupdates – ebenso wie Versions-Updates - ohne Hersteller-Umweg auf das Smartphone bringt.

    Nun aber setzt das Unternehmen noch einen drauf. Es verpflichtet Hersteller vertraglich, Sicherheitsupdates für zwei Jahre verbindlich auf den verkauften Geräten anzubieten. The Verge, dem entsprechende Verträge vorliegen, schreibt von Regelungen, die zunächst nur die in der Europäischen Union verkauften Geräte betreffen. Der Vertrag gilt für Geräte, die nach dem 31. Januar 2018 auf den Markt gekommen sind, die Vereinbarungen müssen bereits seit dem 31. Juli 2018 für mindestens 75 % der Smartphones eines Herstellers umgesetzt werden, ab dem 31. Januar 2019 dann für alle Geräte.

    Die Hersteller müssen für ihre Smartphones mindestens zwei Jahre Sicherheitsupdates garantieren. Für das erste Jahr sind mindestens vier Sicherheitsupdates vorgeschrieben, wie viele es im zweiten Jahr sein müssen, ist vertraglich nicht fixiert. Unabhängig von der konkreten Zahl schreibt der Vertrag laut The Verge vor, am Ende eines Monats müssten die Smartphones gegen alle Schwachstellen geschützt sein, die vor mehr als 90 Tagen entdeckt wurden. Das spricht dann eher für ein rollierendes und ständig aktuelles Update-System. Ein Wermutstropfen muss allerdings noch erwähnt werden: Die Regelungen gelten nur für die Smartphones, die mehr als 100.000 x verkauft und aktiviert wurden.

    Gruß Paulelmar



    Quelle: The Verge
    Bildquellen: Android

    Das Team der BlackBerryBase bedankt sich bei 3.000-6 BBM-Channel Abonnenten!

    Geändert von paulelmar (01.11.2018 um 11:51 Uhr)


    Da ich immer wieder gefragt werde, ob ich alles so meine, wie ich es hier schreibe,
    möchte ich in aller Deutlichkeit sagen:
    VIELLEICHT!


  2. Thanks Cyriax thanked for this post
  3. Top | #2
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    Gut, dass sich da etwas tut!

    Aber ich finde 2 Jahre einfach zu wenig. Smartphones sollten 4 Jahre lang wenigstens Sicherheitspatches bekommen (alle 3 Monate würde ja reichen) damit man die Geräte ohne zu große Sicherheitsbedenken länger nutzen kann.
    Nil Satis Nisi Optimum

  4. Top | #3
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    Ich glaube Google will damit nur einer Verpflichtung gegenüber der EU zuvorkommen. Früher oder später wäre ihnen das vorgeschrieben worden, also macht man es nun so, um dem vielleicht größeren Übel zu entkommen.
    Passport + OS10 = Perfekt!

  5. Top | #4
    WM Tippkönig 2014 Avatar von JensCarlo
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    Klar, Google macht das nur weil die EU Druck macht.
    Das die EU oder Bundesregierung Firmen für den Verbraucherschutz Druck machen finde ich zur heutigen Zeit richtig.

    Weil die Autohersteller in Deutschland zB keinen Druck bekommen können die machen was sie wollen. In den USA sieht das anders aus. Dafür können da die Softwareunternehmen machen was sie wollen...
    Nil Satis Nisi Optimum

  6. Top | #5
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    Hey Blackberry‘s

    meine beiden Söhne haben Android- Smartphones und kommen recht oft angerannt
    und zeigen mir Popups mit der „Bitte“ die Berechtigung zu erteilen.
    Bestätigen sie nicht, können Programme bzw Apps nicht ausgeführt werden.
    Ich habe auch mal flüchtig drüber geguckt und es wird immer nach „Zugriffen“ Dritter gefragt. Davor gruselte es mich auch bei meiner einjährigen Androidphase! ;-)
    Ich bin ja auch genau darum Blackberry- (echte ;-) ) Besitzer, weil mich diese erzwungene Offenheit sehr stört, bzw gar nicht in Frage kommt.
    Wo will denn Google hier bei der Sicherheit ansetzen? So wie ich google kenne, läuft es nur ohne Fenster und Türen. Ein Grund warum ich mich ab dem Priv nicht mehr für „Neue“ Blackberrys interessiere.
    Kann da pauschal eine Aussage gemacht werden, was Google - sicher - machen möchte
    Ich lese immer nur wie unsicher Androidgeräte sind. Da ich kein Profi bin, wäre das interessant.

    Gruß :-)

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