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  • E-Mail-Anbieter müssen IP-Adressen speichern und weitergeben







    Hallo Community!

    Das Bundesverfassungsgericht hat in einer heute veröffentlichten Entscheidung (Az: 2 BvR 2377/16) die Verfassungsbeschwerde eines E-Mail-Anbieters (Posteo) verworfen und ihn dazu verpflichtet, im Zuge einer Telekommunikationsüberwachung auch die IP-Adresse der überwachten Personen zu ermitteln, zu speichern und herauszugeben.

    Damit ist das Geschäftsmodell des Beschwerdeführers, der seinen Nutzern einen besonders abgesicherten E-Mail-Verkehr versprochen hatte, perdu. Er hatte damit geworben, dass er Daten nur dann erhebt und speichert, wenn dies technisch erforderlich und gesetzlich begründet sei. Die Speicherung der IP-Adresse würde nicht darunter fallen und sein bei seinem Modell auch technisch nicht möglich.

    Das Urteil verpflichtet nun ihn und andere Anbieter ihren Dienst technisch nun so einrichten, dass sie den Strafverfolgungsbehörden bei einer gerichtlich angeordneten Überwachung neben den Inhalten auch die IP-Adressen übermitteln können.

    Gruß Paulelmar



    Quelle: Zeit.de
    Bildquelle: BlackBerryBase

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    Ursprünglich wurde dieser Artikel in diesem Thema veröffentlicht: E-Mail-Anbieter müssen IP-Adressen speichern und weitergeben - Erstellt von: paulelmar Original-Beitrag anzeigen