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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : How-To: Google Standortweitergabe deaktivieren



Cyriax
15.08.2018, 16:11
http://ftp.bbbservices.de/team/Cyriax/Android%20Launcher/Google_Maps_Logo.png



Hallo Community!

Vor über zwei Jahren hatten wir schon mal die Diskussion um die Google-Standortweitergabe.
Google speichert den Aufenthaltsort der Nutzer, auch wenn man den Standortverlauf deaktiviert hat.
Etliche Google-Dienste, darunter wie Google-Maps und die Google-Suche bei Android und iOS,
versenden weiterhin Location-Daten an Google.
Es reicht nicht aus, im Google-Konto den "Standortverlauf zu gänzlich zu deaktivieren.
Hierzu müsst ihr zusätzlich in eurem Google-Konto die Option "Web- und App-Aktivitäten" deaktivieren.
Unter "Meine Aktivitäten" hat ihr die Möglichkeit persönliche Suchanfragen und den eigenen Chrome-Browserverlauf abrufen und zu löschen.



Im Google-Konto die Standartortweitergabe deaktivieren:



Öffnet im Gerät > Einstellungen
Nutzer: Google
Google-Konto> Informationen, Sicherheit, Personalisierung
Dann erscheint im Display euer Google-Konto > siehe linkes Bild
Auf Web- und App-Aktivitäten auswählen> rechtes Bild
Standortverlauf bei Bedarf zusätzlich deaktivieren






http://ftp.bbbservices.de/team/Cyriax/Android%20Launcher/Google5.jpg





Bei Bedarf die Web- und App-Aktivitäten deaktivieren
Bitte die Hinweisinfos von Google genaustens durchlesen
Auf "Pausieren" tippen
Fertig


http://ftp.bbbservices.de/team/Cyriax/Android%20Launcher/Google6.jpg









Beste Grüße

Cyriax













Bildquelle: Google (https://www.google.com/intl/de/cloud/press/)

Screenshot: BlackBerry Motion












Das Team der BlackBerryBase bedankt sich bei mehr als 3.000 BBM-Channel Abonnenten!

http://ftp.bbbservices.de/team/cirrus2k10/QR-Barcode/QR%20BBM.png

bebe1231
15.08.2018, 17:08
Ich kann mich nicht zurückhalten und muss sagen, tolles OS wo man solche Klimmzüge machen muss, damit man nicht getrackt wird!
Kann den Verein nicht endlich mal jemand verklagen?

Anonymus31122020
15.08.2018, 17:12
Dann fang mal an. Und vergiss nicht bei Facebook, WhatsApp, BBM, Apple, ... weiterzumachen.

Bebe1231 the master of a clean Internet[emoji3]

Gesendet von meiner KEYone Black Edition mit Tapatalk

bebe1231
15.08.2018, 17:14
Tracken mich die Programme?

Chen
15.08.2018, 17:21
Wer hier auf Google rumhackt sollte nicht vergessen seine Windowsbüchse auf den Müll zu werfen.
An all die Naivlinge: willkommen in der neuen Welt!


Alles wird gut -ruts-

BlackDroid Posting

bebe1231
15.08.2018, 17:32
Aha, was also ein anderer macht wird bei einem 2. dann als gut geheißen?

Nebenbei ist mir noch nichts bekannt, dass Win irgendwelche Standortdaten erhebt wenn man es bei der Installation abwählt. So ein Sch*** hört man immer nur von Google.

Anonymus31122020
15.08.2018, 17:53
Auch bei Microsoft, ... gibt es versteckte Einstellungen oder besser 'nicht auf den ersten Blick und mit gesundem Menschenverstand sofort erkennbare Haken', die man entfernen kann/muss/sollte.

Ich gehe mit Achim d'accord, dass wir überall und von jedermann nachvollziehbare Spuren hinterlassen.

Google steht natürlich im Focus, aber nicht alleine.

Gesendet von meiner KEYone Black Edition mit Tapatalk

Chen
15.08.2018, 18:10
Das wir uns richtig verstehen : ich will und wollte Niemanden beleidigen! Sondern nur wachrütteln und die Augen öffnen.



Alles wird gut -ruts-

BlackDroid Posting

bebe1231
15.08.2018, 18:18
Alles gut, so hab ich es bestimmt nicht aufgefasst. ;)

JensCarlo
15.08.2018, 19:12
Selbst Cannonical ((Linux Ubuntu) hat wohl Daten gesammelt. Meiner Meinung nach sollte man seine Daten bei möglichst vielen Firmen haben um nicht einer Firma alle Daten zu geben.

Cyriax
15.08.2018, 21:14
Da hilft wohl nur sein eigenes Betriebssystem zu entwickeln.

Pragmatist
15.08.2018, 21:26
Moin,
nachdem ich gestern auf die Problematik in einschlägigen Quellen aufmerksam gemacht wurde, habe ich dann mal gleich den Sachverhalt gecheckt. In meinem Google-Account war schon die Pausierung drin. Schon mal nicht schlecht.
Interessant wurde es aber dann doch noch: Man kann erkennen, welche Seiten alle getrackt wurden. Bei mir hörte das dann zum Glück irgendwann in 2015 auf. Da muss ich die Pausierung geschaltet haben. Ich rate aber dennoch jedem, nachdem er die Pause geschaltet hat, die alten Daten komplett zu löschen. Dafür gibt es entsprechende Optionen. Ihr könnt jede Seite einzeln löschen oder alle auf einmal, hierfür gubt es entsprechende Optionen (löschen von bis ... so ungefähr).

bebe1231
22.08.2018, 15:28
Forscher: Android-Smartphone übermittelte Standort 340 Mal am Tag
Google sieht sich zunehmend Vorwürfen ausgesetzt, der Internet-Konzern sammele übermäßig Daten über Smartphones mit seinem Android-System. So ergab eine am Dienstag veröffentlichte wissenschaftliche Studie unter anderem, dass selbst ein nicht bewegtes Android-Telefon mit im Hintergrund aktiven Chrome-Webbrowser innerhalb von 24 Stunden 340 Mal Ortungsdaten an Google übermittelt habe. Auch habe die Analyse ergeben, dass Google anonymisiert erhobene Informationen mit persönlichen Daten von Nutzern verknüpfen könne, erklärte Professor Douglas Schmidt von der Vanderbilt University.


Ein Google-Sprecher kritisierte beim TV-Sender CNN ohne konkrete Details, die Studie enthalte stark irreführende Informationen. Sie sei von einer Lobbygruppe in Auftrag gegeben und von einem Wissenschaftler geschrieben worden, der im Gerichtsverfahren zwischen Google und Oracle als Zeuge des Geschäftssoftware-Spezialisten aufgetreten sei. Die Untersuchung war von der Verleger-Organisation „Digital Content Next“ veröffentlicht worden.
Google hatte bereits vergangene Woche seine eigenen Angaben zur Sammlung von Ortungsdaten präzisiert. Ursprünglich entstand der Eindruck, dass keine Ortungsdaten mehr gesammelt würden, wenn die Funktion „Standortverlauf“ deaktiviert wird. Nun heißt es, dass durch andere Dienste wie Suche oder Karten auch dann noch weiterhin Ortungsdaten bei Google landen könnten. Die Änderung fiel mit einem entsprechenden Bericht der US-Nachrichtenagentur AP zusammen. Die Datenschutz-Organisation EPIC wies die Aufsichtsbehörde FTC deshalb darauf hin, dass Google aus ihrer Sicht Datenschutz-Auflagen aus dem Jahr 2011 verletzt habe und forderte Konsequenzen.


Am Freitag wurde deswegen zudem eine potenzielle Sammelklage gegen Google am Bundesgericht in San Francisco eingereicht. Darin wird dem Unternehmen Irreführung und Verletzung der Privatsphäre von Nutzern vorgeworfen, weil gegen deren Willen Standortdaten ermittelt und abgespeichert werden. Google hat nun 21 Tage Zeit, auf die Anschuldigungen zu reagieren. Hinter der Klage steht die Kanzlei Lieff Cabraser Heimann & Bernstein, die bereits anderen Großkonzernen wie etwa Volkswagen im „Dieselgate“-Skandal zu schaffen machte.



Da bin ich mal gespannt was am Ende herrauskommt.

Quelle: https://www.infosat.de/digitale-welt/forscher-android-smartphone-bermittelte-standort-340-mal-am-tag

Cyriax
22.08.2018, 17:45
Google wird wieder ein Weg finden, um auf die Daten ran zukommen.

BBfee101
22.08.2018, 18:51
Ich finde es etwas lächerlich, wenn man sich einerseits um Googles Datensammelwut Sorgen macht (die ja bekannt ist) und andererseits alles Mögliche installiert oder Adware am Körper trägt. Die Smartwatches, Fitnissarmbänder usw. sind die reinsten Datenschleudern und dazu noch von solchen Daten, die mehr als nur "bedenklich" sind.

Jeder sollte sich zunächst lieber Sorgen um sein Nutzungsverhalten machen. Klar, was von den Unternehmen angeboten wird, dient nun mal dazu, Daten zu sammeln. Die Frage ist nur, muss man deshalb jeden Mist nutzen, der einem angeboten wird oder hipp ist ?

Bei jedem Foto, was über WhatsApp verschickt wird, räumt man Facebook ein kostenloses Nutzungsrecht ein.
Darüber sollte man mal nachdenken genauso wie die Frage, was eine Banking-App auf einem Smartphone zu suchen hat und ob das Bezahlen per Phone wirklich eine gute Idee ist und ob man nicht mal zwischendurch lieber mit Bargeld bezahlt, damit man des letzte bischen Privatsphäre nicht dem Finanzminister oder Kredikartenunternehmen schenkt.

Wer Android nutzt, sollte alles Stilllegen, was nicht wirklich gebraucht wird oder keinen echten Mehrwert bietet.
Ohne Firewall geht eigentlich gar nichts. Früher hat man sich mit einer Firewall gegen Angriffe von außen geschützt. Heute braucht man die als Schutz vor Angriffen von innen und gegen allzu dreiste Plautertaschen-Phones.

Der vermeintliche Vorteil eines gehärteten Kernels kann sehr schnell ins Gegenteil umschlagen, wenn man das Gerät nicht rooten und unerwünsche Apps nicht runterschmeißen kann. Das "Deaktivieren" von Apps ist Augenwischerei. Warum kann am die wohl nicht deinstallieren ? Ein Schelm, wer Böses denkt. =))

Lieber mehr Grips in das eigene Nutzungsverhalten stecken, als darauf zu hoffen, dass man einen IT-Riesen austricksen kann. Eines muss doch klar sein: Im Zweifel kann der nämlich besser tricksen.=))

Ich bin sehr gerne digital untwegs und lass es mir nicht von Google & Co. vermiesen. Aber ein bischen Augenmaß und Überlegungen zur Nutzung sind unabdingbar.

Anonymus02102019
22.08.2018, 19:39
Sehr guter Kommentar, BBfee101 (y)(y)(y)(y)(y)(y)

bebe1231
22.08.2018, 20:16
Irgendwas verwechselt ihr, es geht nicht nur um das Datensammeln, sondern dass es heimlich und im stillen gemacht wird. Ich sehe da einen großen Unterschied zu einem GPS Armband und bargeldlosem Zahlen.

Pragmatist
22.08.2018, 20:33
Heimlich still und leise ist eine Seite der Medaille.
Die andere ist die offizielle oder auch halboffizelle Datensammelei. Ich bezweifele mal, das viele Träger eines Fitbid-Armbandes sich dessen bewußt sind, daß ihre ganz persönlichen Daten wohin gehen... auf jeden fall gehen sie in eine Cloud. Schliesslich soll alles schön schick grafisch laufen, am besten man lädt noch ein paar Freunde ein und teilt seine Daten, damit man zusammen in den Herzinfarkt reiten kann...

Ich habe schon einen Anfall bekommen, als ich meine Garmin-Laufuhr nutzbar machen wollte. Die Oberfläche läuft im Browser, meine Laufstrecken nebst diverser Körperdaten werden dort präsentiert und natürlich in der Cloud gespeichert. Ich habe mich mit einem Fake-Account angemeldet. Ob es was nützt?

Und nein:
Banking gehört auch nicht auf das Handy. Meiner Meinung nach gehört sowas nur ins Heimnetz. Öffentliches W-LAN: Nur im Notfall, als App auf dem Smartphone: No way... zumindest bei mir.
Facebook wird von mir guerillamäßig benutzt: 2 Monate viel posten, dann 10 Monate Totenstille. Danach mal kurz reinschauen und wieder toter Briefkasten...
Schlimm ist nur WhatsApp: Ich würde gerne einen Obulus im Jahr zahlen, wenn dafür Werbefreiheit garantiert und keine Verknüpfung zu facebook garantiert wäre. Nur: Es wird leider nicht kommen.

Jeder muss wissen, was er tut. Nur soll keiner sich hinterher wundern oder gar beschweren. Ich denke, es ist eine absolut notwendige Aufgabe, die Allgemeinheit für die Preisgabe ihrer Daten zu sensibilisieren. Ob es gelingt ?

Chen
22.08.2018, 20:38
Nein, wird nicht gelingen!



Alles wird gut -ruts-

BlackDroid Posting

BBfee101
23.08.2018, 08:28
@bebe1231
ich glaube nicht, dass wir etwas verwechseln, denn beides gehört untrennbar zusammen. Weißt Du genau, welche Zustimmungen Du Google oder FB bei der Nutzung erteilt hast ? Streng genommen wäre alles sinnbildlich "geheim", was Du nicht ausdrücklich Punkt für Punkt genehmigst. Die Liste der Schalter, die man an- bzw. auszuknipsen müsste übersteigt ganz sicher Deine Vorstellungskraft. ;)

Ich bin mir sicher, wenn Du das alles ausknipsen würdest, wass Du nicht willst, kannst Du alle Deine Android-Phones in die Tonne treten.:D Bei anderen OS sieht es nicht viel besser aus.

Es besteht zwischen einem GPS-Armband und bargeldlosem Bezahlen im Wesentlichen kein Unterschied, beides macht Dich transparenter. Mit ein paar intelligenten Algorithmen lassen sich Deine nächsten "Handlungen" immer treffsicherer vorhersagen. Der Standort ist aber nur einer von vielen Punkten.
Ich weiß wovon ich rede, ich bin in dieser Frage selber und familiär vorbelastet.=)) Algorithmen werden hier zur digitalen Entscheidungsfindung perfektioniert. Ich habe mich schon von mehr als 30 Jahren mit KI (u.a. Prolog) befasst. Teilweise wird derzeit nur alter Wein in neuen Schläuchen verkauft.

Die AGB´s der Konzerne sind nun mal nicht eindeutig, dass ist die allergröße Kritik der Datenschützer. Sie ist auch i.S. einer juristischen Betrachtung nicht einfach zu durchschauen, da scheitern selbst die EU-Beauftragten dran.

Lade Dir mal einen IP-Tracker und schau mal nach, wohin die "Nach-Hause-Rufe" der einzelnen Systemkomponenten gehen. Da scheinen sogar die "big six" (GAMSAF) untereinander zu kooperieren.


Ich bin auch wie Chen der Überzeugung, dass der Masse das egal ist.
Das macht mir "Angst". ;)


@pragmatist
Ich glaube, da hast Du Dich verheddert - Verneinung der Verneinung wäre ein klares "JA", aber das meinst Du nicht. =))
Sorry für meinen Zwischenruf, konnte ich mir nicht verkneifen;)

Ansonsten stimme ich Dir zu, die Meisten wissen von nichts, wollen sie auch nicht wirklich. Das Leben ist so einfach und schön.\\=D/

royalblack
23.08.2018, 17:42
Sind wir nicht alle China? :-)


Was dort gerade beginnt, ist irgendwann auch bei uns Normalität.


Vom globalen Dorf zur globalen Hütte mit Türen ohne Schloss und papierdünnen Wänden, wo sich Türen und Fenster öffnen und schließen, je nach Wohlverhalten des Einzelnen.

bebe1231
23.08.2018, 17:58
@BBfee101 Das sehe ich völlig anderst. Bei WhatsApp, Facebook, GPS Armbänder, bargeldlosem Zahlen u.s.w. u.s.f. weiß man inzwischen, dass man die Hosen runterlässt.
Wenn nun aber so ein Gerät / Unternehmen weiterhin Daten sammelt, obwohl ich die Funktion oder das Gerät deaktiviert habe, dann hat das schon einen ganz anderen Beigeschmack.
Ich bin mir auch ziemlich sicher dass Google da von der FTC einen vor den Bug bekommt. Klagen sind ja auch noch ausstehend.

Anonymus02102019
23.08.2018, 23:55
Ja vielleicht ist da ein kleiner Unterschied, aber groß ist der nicht. Bei dem einen, weiß man, dass man blank zieht und die Firmen und man selbst sieht das und bei dem anderen denkt man, man ist angezogen, aber die Firmen nutzen den Nacktscanner. Aber wenn man sich auf solche Firmen wie Google und Co. einlässt sei es mit der Internetsuche, dem Kartendienst, Android oder sonst was, dann holt sich Google einfach die Daten oder zumindest einen Teil der Daten auch wenn man versucht dem zu widersprechen. Es gibt im Leben nix umsonst und Google lebt nun mal davon, dass ihr euch digital auszieht. Also wenn man dem entgehen oder zumindest halbwegs entgehen will, dann darf konsequent solche Dienste nicht nutzen. Und jetzt komm mir keiner, dass es keine Alternativen gibt. Natürlich ist nicht jede Alternative zu Google gleich datenschutzfreundlich, aber es gibt welche.